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Richard Stücklen

aus DER SPIEGEL 24/1960

Richard Stücklen, 43, Bundespostminister, wurde von der »Süddeutschen Zeitung« des »gedruckten Wortbruchs« beschuldigt. Stücklen habe eine Zusage gebrochen, die er am 20. November 1959 auf einer Pressekonferenz in München gab: Er, Stücklen, wolle dem postalischen Abkürzungsfimmel insofern steuern, als bei gleichen Vor- und Zunamen der Vorname wenigstens bei seiner ersten Nennung ausgeschrieben und erst bei den folgenden Namensvettern abgekürzt werden solle. Das neue Münchner Telephonbuch jedoch, so hält die Zeitung dem Minister vor, führe 112mal »Müller H.« auf, ohne daß man bei einem einzigen dieser Müller erfahre, wie er mit Vornamen heißt.

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