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Viola Davis Rolle der Göttin

aus DER SPIEGEL 14/2021
Foto:

Vittorio Zunino Celotto / Getty Images

Eigentlich müsste sie vor keiner Rolle Angst haben. Denn einen Oscar, einen Emmy, zwei Tonys und einen Golden Globe hat die Schauspielerin Viola Davis, 55, bereits. Und in wenigen Wochen könnte für die Darstellung der Bluessängerin Gertrude »Ma« Rainey in »Ma Rainey's Black Bottom« ein Oscar hinzukommen. Aber eine Rolle macht ihr doch Sorgen: Davis wird als Michelle Obama in der Serie »The First Lady« zu sehen sein. Dass sie die Aufgabe übernommen habe, sei wohl »vorübergehender Wahnsinn« gewesen, sagte sie in einem Interview mit US-Moderator Jimmy Fallon. »Ich habe ungefähr fünf Minuten lang meinen Verstand verloren und dann eine gottverdammte Entscheidung getroffen, die ich nicht mehr zurücknehmen kann.« Laut dem US-Fernsehsender Showtime soll sich die Serie auf das persönliche und politische Leben von drei Präsidentengattinnen konzentrieren, neben Davis werden Gillian Anderson als Eleanor Roosevelt und Michelle Pfeiffer als Betty Ford zu sehen sein. Davis erzählt, sie habe mehrere Stunden mit Michelle Obama gesprochen. Die habe sich als genauso fantastisch entpuppt, wie man es erwarte: »Die Frau ist eine Göttin.« Und wie will Davis ihr gerecht werden? »Ich werde es so gut versuchen, wie ich kann.« Obama selbst blickt dem gelassen entgegen: »Alles, was Viola tut, tut sie mit Leidenschaft und Kraft«, sagte sie »Entertainment Tonight«. »Ich weiß, dass sie nicht weniger für diese Rolle tun wird.«

evh
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