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Roman Herzog,

aus DER SPIEGEL 32/1996

62, will derzeit nicht darüber reden, ob er nicht vielleicht doch ein zweites Mal für das Amt des Bundespräsidenten kandidieren möchte. »Ich löse keine Probleme, die nicht anstehen.« Wie unsinnig es sei, »ungelegte Eier auszubrüten«, pflegt der Präsident Neugierigen an einem Beispiel zu demonstrieren: Irgendwann sei er auf der Kieler Woche gewesen und alle Journalisten hätten von ihm wissen wollen, ob er »zum Endspiel der Fußballweltmeisterschaft« fahren werde, wenn die deutsche Mannschaft sich qualifiziere. »Dann flogen die Deutschen im Viertelfinale raus - und das Problem hatte sich erledigt.«

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