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Briefe

ROTE KAPELLE
aus DER SPIEGEL 18/1953

ROTE KAPELLE

(Nr. 16/53, Ausland)

Die Auffassung des SPIEGEL, daß durch die Festnahme in der Schweiz das Finale der »Roten Kapelle« eingeleitet worden sei, vermag ich - leider - nicht zu teilen. Selbst wenn Rößler für kürzere oder längere Zeit an der Fortsetzung seiner Tätigkeit verhindert sein sollte, besteht durchaus die Möglichkeit, daß das alte Spiel weitergeht. Moskau wird auf jeden Fall nichts unversucht lassen, um das zu bewerkstelligen ...

Frankfurt (Main)

Gregor Birkner

Glaubst Du wirklich, daß die Bundesrepublik sonderlich interessiert sein kann, den deutschen Nachrichtenlieferanten von »Lucie« Rößler an den faulen Zahn zu fühlen?

Bad Godesberg

Erich Boyer

In dem Bericht über die »Rote Kapelle« fehlt der Name einer maßgebenden deutschen Persönlichkeit, die wie die genannten Harro Schulze-Boysen und Dr. Arwid Harnack aus guter »deutschnationaler« Familie stammt: der Legationsrat von Scheliha. Scheliha war der Deutschen Botschaft in der Schweiz zugeteilt und der Verbindungsmann Rößlers zum Auswärtigen Amt.

Berlin

August Noiret

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