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Rudolf Opitz

aus DER SPIEGEL 42/1966

Rudolf Opitz, 46, FDP-MdB und Inhaber eines Photogeschäfts in Münster, der mit seiner Frau sowie seinem Parteifreund Wolfram Dorn und dessen Frau zwei Wochen lang die Sowjet-Union bereiste, wurde in Moskau auf der Fahrt vom Hotel zu einer Kreml-Besichtigung von einem deutschsprechenden Taxifahrer chauffiert. Während der zwanzig Minuten dauernden Fahrt unterhielt sich Opitz, der im Zweiten Weltkrieg Kampfflieger war, mit dem Russen, der ebenfalls als Pilot diente und in einem Gefangenenlager bei Schweinfurt Deutsch lernte, über Kriegserlebnisse. Am Kreml erließ der Russe dem Deutschen den Fahrpreis (2,90 Mark); der Freidemokrat revanchierte sich mit einer Tafel Schokolade. Opitz über die Sowjet-Union: »Die ist wirtschaftlich weiter, als man in Deutschland annimmt.«

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