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»Russisch untertahn«

aus DER SPIEGEL 37/1989

Guten tag fiel geerte! Ich wende mich an Ihnen mit einer sehr große bitte, das heist ich möchte nachricht haben, sind noch von meine Verwanden am leben, und wo sie leben? Mein Vater Maltemaks-Robert des Heinrichs Möller wurde in Hamburg 1890 geboren in einer Familie von neun Kinder er war der jüngste siben Söhne und zwei Töchter, ihre Namen kann ich mir nicht mer alle gedenken nur noch Heinrich, Otto, Berta, Alwina. In 1914 kahm mein Vater in Gefangenschaft nach Russland wo Er dihnte bei ein Bauer und in 1918 heiradete Er.

In 1928 nahm Er Russisch untertahn an, er wurde Müller Anton des Heinrichs gerufen warum es so kahm weis ich nicht. Er hatte Briefswechslung mit seiner Stiefmutter und Brüder bis 1936, spehter wurde uns das Briefschreiben verboten. Ich lege Fotto bei meinen Brief von mein Vater und Onkels. Ich werde Ihnen sehr dankbar sein. Mein Familennahme ist jetzt Frieda Funk ich wurde in 1918 geboren

Meine Adresse UdSSR (SSSR) indeks 472390. Kaz. SSR gorod Karaganda p/o Uö-tobe s-z Lngelasa ulica Sadovaae 55. Funk F. A.

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