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Ruth Dreifuss

aus DER SPIEGEL 5/1999

ist die erste Bundespräsidentin der Eidgenossenschaft. Der Ehrenposten mit einjähriger Amtszeit fällt im Turnus jedem der sieben Mitglieder des aus vier Parteien gebildeten und sorgfältig austarierten Bundesrates zu. Gleichzeitig leitet Dreifuss, 59, das »Departement des Innern« weiter, in dem das Sozial-, Gesundheits-, Bildungs-, Forschungs- und Kulturressort zusammengefaßt sind. Die frankophone Sozialdemokratin arbeitete in der Entwicklungshilfe, studierte Volkswirtschaft und machte in der Gewerkschaftsbewegung Karriere. Ihre Wahl in den Bundesrat kam im März 1993 zustande, nachdem das Parlament statt der sozialdemokratischen Kandidatin einen Mann gewählt hatte. Erst dessen Verzicht und eine eindrucksvolle Frauendemo vor dem Berner Bundeshaus machten Platz für Ruth Dreifuss.

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