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Samstag, 22. 7.

aus DER SPIEGEL 29/1989

Samstag, 22. 7.

20.00 Uhr. Hessen III. Es war

»Noch nie ist eine so verführerische Frau mit einer so bezaubernden Grazie . . . auf der Leinwand erschienen«, schwärmte die »New York Herald Tribune« über Greta Garbo, die in diesem Stummfilm von 1926 (Regie: Clarence Brown) eine Femme fatale spielt. Der Film zeigt auch eine der ersten horizontalen Liebesszenen in der Geschichte Hollywoods.

20.15 Uhr. ARD. Theo gegen den Rest der Welt

In diesem Film mit dem Rocksänger und Schauspieler Marius Müller-Westernhagen (Photo) unter der Regie von Peter Bringmann wird, Gott sei Dank, keinen Moment lang übers Leben, den Kapitalismus und die Entfremdung reflektiert. Theo will per eigenem Lastwagen möglichst schnell viel Geld machen. Bei einer Pinkelpause klaut man ihm den Lkw, er hetzt samt Kumpan und knackiger Dame durch halb Europa hinterher. Italienische Zuhälter sind fette Glatzköpfe im Turnleibchen. Wer dem bulligen Geldeintreiber des Kredithais vor die Brust haut, verstaucht sich mindestens die Hand, und als Braut Ines (Claudia Demarmels) den Theo einen »glasklaren Katatoniker« schimpft, meint sein Kumpel nur: »Als Fernfahrer ist er noch besser.« Kalauer und Action - das ist alles.

23.55 Uhr. ARD. Verdacht

Hitchcock-Klassiker von 1941 mit Cary Grant (Photo, mit Joan Fontaine), der so schuldig wirkt und doch ein Engel ist.

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