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Samstag, 6. Februar

aus DER SPIEGEL 5/1999

18.10 - 21.15 UHR ARD

Fußball

Die Herren von Ribbeck auf Kick-Treck im Amerika-Land. In Jacksonville spielen die Deutschen gegen die USA. Man hört Fontanes Birnbaumbesitzer wispern: »Willste etwa noch mehr?«

20.15 - 22.35 UHR PRO SIEBEN

Free Willy - Ruf der Freiheit

Wer den Wal hat, hat die Qual: Der Riesensäuger Willy widersetzt sich energisch allen Dressurversuchen der Show-Dompteure. Nur dem Knaben Jesse (Jason J. Richter) frißt er aus der Hand. Als die Trainer das renitente Tier verenden lassen wollen, um die Versicherungssumme zu kassieren, entläßt der gütige Bub - nach tränenreichem Walkampf - seinen Freund Willy ins offene Meer. Der amerikanische Spielfilm (1993) von Simon Wincer ist ein Werk von ozeanischer Schlichtheit. Der Willy-Darsteller, ein Schwertwal namens Keiko, war als Zweijähriger bei Island aus dem Atlantik gefischt worden. Nach den Dreharbeiten wurde er in einem viel zu engen Pool in Mexiko untergebracht. Es gab Protest. Der Ex-Filmstar bekam im Oregon Coast Aquarium eine geräumigere Unterkunft. Außerdem wurde Keiko einem Sprachtraining unterzogen: Man nahm mit Unterwassermikrofonen seine Sprache auf und suchte möglichst passende Waldialekte, mit denen das Tier dann beschallt wurde. Keiko bekam die Ansprache: Er wurde inzwischen ins Freigehege entlassen. Walverwandtschaften müssen nicht immer so tragische Folgen haben wie bei Goethe.

22.25 - 23.55 UHR ARD

Alles nur Tarnung

Der Heimzögling Harry (Ben Becker) verehrt den einsitzenden Vater (Mario Adorf) als großen Kriminellen. Nach einem Verbrechen wird er dessen Zellengenosse. Der angebetete Alte erweist sich als ein kleiner Ganove. Ein Film (Deutschland 1995) von Peter Zingler wie aus Opas Kino.

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