Zur Ausgabe
Artikel 85 / 89
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel

Briefe

Saurier unserer Zeit
aus DER SPIEGEL 15/1972

Saurier unserer Zeit

(Nr. 12 und 14/1972, Frankfurter Flughafen)

Warum läßt man zu, daß man solche Flughäfen baut, wenn man doch weiß, daß die volle Ausnutzung dieses Hafens zu einer Katastrophe unseres Lebensraumes führt. Sollten etwa die anderen Flughäfen nicht nachziehen? Was wäre wohl, wenn alle Flughäfen der Welt so gebaut würden? Die Antwort kann man jetzt schon geben. Die Natur ließ einmal die großen Saurier entstehen. Sie gingen am Größenwahn der Natur ein. Diese Art Flughäfen sind die Saurier unserer Zeit.

Hannover WILHELM DORN

Ob es wohl möglich ist, Flughäfen, Hotels oder was auch immer erst dann zu eröffnen, wenn sie fertig sind?

Hamburg OTTO FRANZ

Vielen Dank für die Aufklärung, wo man sich wie im Flughafen zurechtfindet.

Vielleicht läßt die Flughafen-Planung den SPIEGEL-Artikel kopieren (falls es ein funktionierendes Gerät gibt) und so lange als Handzettel verteilen.

Frankfurt M. BENDER

Mehrfach wurden die Planungsabteides Flughafens Frankfurt (Main) und deren Direktor Dipl.-Ing. Mücke genannt.

Aus Anfragen, die bei uns eingehen, erkennen wir, daß Ihr Aufsatz Mißverständnisse über die entwerfenden Architekten des Flughafens Frankfurt (Main) hervorgerufen hat. Aus einem Wettbewerb gingen 1952 die Architekten BDA Dipl.-Ing. Alois Giefer und Hermann Mäckler als Träger des ersten Preises hervor.

Auf Wunsch der Flughafen AG bildeten diese mit dem Architekten BDA Heinrich Kosina das Planungsbüro Flughafen Frankfurt (Main), das in der Folge die gesamte Entwurfs- und Detailbearbeitung des jetzt eröffneten »Terminal Mitte« durchführte. Das Planungsbüro ist demnach nicht identisch mit der Planungsabteilung der Flughafen Frankfurt (Main) AG. Das letztere wurde erst im Jahre 1968 gegründet und hat als Aufgabe die Zielplanung für den gesamten Flughafenbereich Rhein-Main und weitere Zukunftsplanungen.

Frankfurt Dipl.-Ing. ALOIS GIEFER

HERMANN MÄCKLER

Da meckern wir immer über unseren humorlosen Präsidenten, aber eigentlich hat er mit seiner drögen Art und dem Mißtrauen gegen zuviel Pomp immer recht.

Düsseldorf HANS O. MÜLLER

Zur Ausgabe
Artikel 85 / 89
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.