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NEU IN DEUTSCHLAND Sayonara (USA).

aus DER SPIEGEL 13/1958

Marlon Brando schlägt sich als US-Besatzungs-Major in Japan mit den auf beiden Seiten wuchernden Rassenvorurteilen und Ehe-Tabus herum. Der auf 150 Minuten ausgedehnte Film benötigt fast die Hälfte seiner Länge, um in Wort und Bild der Theorie das Terrain zu ebnen, daß auch Japanern menschliche Attribute zuzuordnen sind - eine Überlegung, die von den Hauptdarstellern am Schluß ausdrücklich als zwingend und revolutionär deklariert wird. Im übrigen umrankte Regisseur Joshua Logan ("Picknick") die um ein Happy-End bereicherte moderne Butterfly-Romanze mit viel Landschafts-Stilleben und beflissen breiten Einlagen aus der japanischen Theaterwelt.

(Warner Bros.)

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