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Briefe

Schlag ins Gesicht
aus DER SPIEGEL 21/1996

Schlag ins Gesicht

(Nr. 19/1996, Fußball: Die amateurhafte Personalpolitik bei Bayern München und Bayer Leverkusen)

Das Grundübel sind meines Erachtens die viel zu hohen Gehälter für Spieler und Trainer. Nicht der fabelhafte Fußballehrer Otto Rehhagel gehörte so kurz vor Spielzeitende entlassen, sondern ein Teil der Spieler abgemahnt und mit empfindlichen Gehaltskürzungen bedacht. Der nette Herr Trapattoni wird's schon richten! - Wirklich? *UNTERSCHRIFT:

Hamburg ROLF MARES

Die Aussage des Herrn Rehhagel: »Und, meine Herren, passen Sie mir auf den Akpoborie auf. Sie wissen doch - die Neger wollen uns unsere Arbeitsplätze wegnehmen«, ist ein Schlag ins Gesicht für alle Trainer und Betreuer auch auf unterster Ebene, die sich mit viel Mühe und Engagement für die Integration stark machen und einsetzen. Herr Rehhagel sollte sich auf die besondere Verantwortung besinnen, die er als Fußballehrer nicht nur den Spielern der von ihm betreuten Mannschaft gegenüber hat. Nicht zuletzt Rehhagel hat durch seine erfolgreiche Arbeit im Leistungsbereich dazu beigetragen, daß der organisierte Fußball im Kinder- und Jugendbereich Zuwachsraten zu verzeichnen hat. *UNTERSCHRIFT:

Hannover HENNING SCHICK

Präsident, Trainer, Litfaßsäule, Kolumnist, Talker vom Fußballdienst, Beckenbauer als fußballspielende, eierlegende Wollmilchsau, alles kein Problem? Mit Hasenpfote und Hufeisen im Trainingsanzug sieht man ihm alles nach. Er ist eben die Personalunion von Dagobert Duck und Gustav Gans in dieser Fußball-Disney-World. *UNTERSCHRIFT:

Baiersbronn RÜDIGER REGNER

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