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MAHNMAL Schmidt dagegen

aus DER SPIEGEL 50/1998

In die Debatte um das Holocaust-Mahnmal hat sich jetzt auch Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt eingeschaltet. In einem Brief an Kanzleramtsminister Bodo Hombach formuliert Schmidt seine Bedenken. Er fürchte, »daß auf dem Gelände ein sozialer Brennpunkt entstehen könnte«. Weil »Beschmierungen, Verstecke für Penner und neonazistische Frechheiten« drohten, sei eine polizeiliche Bewachung des Geländes unausweichlich. Damit liefere sich Deutschland »internationaler Aufmerksamkeit und Kritik« aus. Schmidt rät, das Projekt neu zu überdenken.

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