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Schreibkultur in Herrenhausen

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aus DER SPIEGEL 11/1984

Ein Kapitel Kulturgeschichte zeigt die diesjährige Kunst- und Antiquitäten-Messe in Hannover-Herrenhausen: Für eine Sonderausstellung der feinsten westdeutschen Antiquitäten-Schau (31. März bis 8. April) wurden Schreibmöbel und Schreibutensilien aus drei Jahrhunderten zusammengetragen - vom mittelalterlichen Stehpult bis zum Art-deco-Schreibtisch. Zu den kostbarsten Stücken zählen ein englischer Sekretär von 1710 mit raffiniertem Innenleben voller Geheimfächer (rund 50 000 Mark) sowie ein indisches Schreibmöbel mit Elfenbein- und Silberintarsien von 1840 (18 000 Mark). Außer Möbeln wird auch Schreibzeug zum Verkauf angeboten, etwa ein Etui mit Federmesser, Petschaft und Sandstreu, das Franz Liszt gehörte, sowie Schreibtischlampen, Brieföffner und Tintenfässer.

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