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Hausmitteilung SPIEGEL.de / Thyssenkrupp / Tschad / »DEIN SPIEGEL«

aus DER SPIEGEL 3/2020

SPIEGEL Online sei für ihn ein »intellektueller Wühltisch«, sagte der Schweizer Werber Dominique von Matt, als er einmal in der Redaktion zu Gast war. Matt beteuerte, er meine die Sache ganz und gar positiv. Man wisse nie genau, was man alles auf der Seite finde, und doch sei für jeden etwas dabei. Er schloss mit einem Rat: bloß nichts am Layout verändern. Wir haben nicht auf ihn gehört. Seit vergangenem Mittwoch präsentieren wir auf spiegel.de den neuen digitalen SPIEGEL. Die Seite ist Ausdruck der Fusion der Redaktionen von Print und Online: Aus SPIEGEL Online wird nun auch DER SPIEGEL. Und wir haben aufgeräumt, umgebaut, ausgemistet. Das Podcast- und Videoangebot ist neu aufgestellt, das Premiumangebot Spiegel+ stärker integriert. Ein neues Ressort »Leben« bündelt die Themen Gesundheit, Familie, Reise, Psychologie und Stil. All das funkelt auf allen digitalen Plattformen in einem neuen, modernen Layout. Wühlen können Sie immer noch, wenn Sie mögen. Aber: Sie müssen es nicht mehr.

Thyssenkrupp, diese Ikone der deutschen Industrie, kämpft ums Überleben. Wie konnte es so weit kommen? Frank Dohmen, langjähriger Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf, hat den Konzern, der 1999 aus der Fusion von Thyssen und Krupp entstanden ist, von Anfang an kritisch begleitet. Und so traf er viele alte Bekannte wieder, als er sich jetzt zusammen mit Armin Mahler auf die Suche nach den Ursachen für das Desaster machte. Sie sprachen mit ehemaligen und noch aktiven Managern, mit Politikern und Gewerkschaftern und besuchten die Villa Hügel, den Stammsitz der Industriellenfamilie Krupp. »Der Geist der Villa Hügel hat auch noch Thyssenkrupp geprägt«, sagt Dohmen, »er ist verantwortlich für viele Fehlentwicklungen, die schließlich zum Niedergang führten.« zum Artikel 

Am Tschadsee in der Sahelzone sind die Menschen extrem arm. Sie leiden unter dem Terror der Islamisten von Boko Haram, unter Korruption, Krankheiten und Naturkatastrophen. Afrikakorrespondent Fritz Schaap reiste zusammen mit dem Fotografen Andy Spyra in die Region und erlebte eine humanitäre Katastrophe, die durch den Klimawandel verschärft wird, weil der See zuwuchert und der Regen ausbleibt oder aber zu stark ist. Schaap und Spyra drangen über Pisten aus tiefem Sand in entlegenste Dörfer vor; Strom gab es dort selten, Schulen ebenso. Dafür wurden sie Zeugen eines kompletten Staatsversagens. »Die Menschen am See, im Tschad, leben in einer erschütternd ausweglosen Situation«, sagt Schaap. Ohne internationale Hilfe hätten sie wenig Chancen. zum Artikel 

Wie geht's denn so? Die eigenen Gefühle zu benennen ist manchmal ganz schön schwierig. Die Titelgeschichte des Nachrichten-Magazins für Kinder »Dein Spiegel« beschreibt, warum es sich lohnt, das eigene Innenleben besser kennenzulernen. Außerdem im Heft: Der zwölfjährige Mahmood wurde in seiner Heimat Afghanistan schwer verletzt. Jetzt lebt er in Deutschland. Und: YouTuber Rezo spricht im Kinder-Interview darüber, welche Folgen »Die Zerstörung der CDU« hatte – das 2019 meistgeklickte YouTube-Video des Landes. Das Heft erscheint am Dienstag.

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