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»STALINS SOHN FÜHLTE SICH VERSTOSSEN«

Im elektrisch geladenen Drahtzaun des Konzentrationslagers Sachsenhausen starb am 14. April 1943 Jakob Dschugaschwili, Stalins ältester Sohn. Zusammen mit einem Neffen des sowjetischen Außenministers Molotow, Wassilij Kokorin, und vier irischen Soldaten war Dschugaschwili Häftling in einer Prominenten-Baracke des KZ gewesen. Über das Ende des Stalin-Sohns waren jüngst Dokumente aus dem amerikanischen Außenministerium in die Öffentlichkeit geraten (SPIEGEL 9/1 968). Das Bild, das sich aus diesen Papieren ergeben hat, ergänzt und korrigiert in einem Zeugenbericht für den SPIEGEL der Ire Thomas Joseph Cushing, damals -- obschon nicht prominent -- ein Mithäftling Jakob Dschugaschwilis, heute Angestellter im Meldewesen des britischen Verteidigungsministeriums.
aus DER SPIEGEL 13/1968
Thomas Cushing
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