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STARFIGHTER-ASSE KÜNDIGTEN

aus DER SPIEGEL 34/1966

Seit Anfang 1965 hat fast ein Dutzend der besten Starfighter-Piloten der Bundesluftwaffe aus Unzufriedenheit mit der Führung gekündigt. Es handelt sich dabei ausschließlich um aktive Offiziere, die nach der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von sechs Jahren von ihrem Recht Gebrauch machten, ihr militärisches Dienstverhältnis unter Verzicht auf alle Pensionsansprüche zu beenden. Für die Ausbildung dieser Piloten-Asse mußte die Bundeswehr pro Kopf rund eine Million Mark aufwenden. Diese erheblichen Beträge erhöhen den materiellen Verlust, den die Luftwaffe-durch bislang 61 Starfighter-Abstürze (Stückpreis jeder Maschine: sechs Millionen Mark) und den Tod von 35 Piloten zu verzeichnen hat. Es kündigten:

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