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TERRORPROZESSE Störfeuer aus Deutschland

aus DER SPIEGEL 49/2002

Die Anwälte des Terror-Verdächtigen Zacarias Moussaoui wollen mit einem Antrag bei einem Verwaltungsgericht verhindern, dass in Deutschland gefundene Beweise gegen ihren Mandanten den Amerikanern übergeben werden. Vorvergangene Woche hatte die US-Regierung Berlin zugesichert, die hier zu Lande gefundenen Beweise gegen den im Bundesstaat Virginia wegen terroristischer Verschwörung angeklagten Moussaoui nicht für ein Todesurteil zu verwenden (SPIEGEL 48/2002). Eine solche Zusicherung sei nach US-Recht aber gar nicht vorgesehen, ein Gericht sei folglich auch nicht daran gebunden, argumentiert der Hamburger Anwalt Gerhard Strate, der als deutscher Vertreter zum Team von Moussaouis Pflichtverteidigern gehört. US-Ermittler glauben, Moussaoui sei als 20. Mann bei den Anschlägen vom 11. September eingeplant gewesen.

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