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Super-Jäger für Europa

aus DER SPIEGEL 21/1990

Die ersten von Radargeräten angeblich kaum zu erfassenden Superflugzeuge, die außerhalb der USA stationiert werden sollen, kommen nach Großbritannien. Nächtliche Übungsflüge des Jagdbombers F-117A - der über zehn Jahre lang so geheimgehalten wurde, daß die U.S. Air Force nicht mal seine Existenz bestätigen mochte - sollen den teuren High-Tech-Bomber (Stückpreis: 106 Millionen Dollar) mehrfach nach Europa geführt haben, unter anderem auf den britischen Luftstützpunkt Alconbury, den künftigen Standort für das europäische F-117A-Geschwader. Von Großbritannien aus flogen seit 1982 amerikanische SR-71-Spionageflugzeuge Aufklärungsflüge entlang den Grenzen zum Warschauer Pakt. Nun sollen die Stealth-Jäger den Patrouillendienst übernehmen. Trotz Satellitenaufklärung ist nach Expertenmeinung die Beobachtung aus Flugzeugen zur Überwachung der Abrüstung unverzichtbar.

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