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Thomas Franke

aus DER SPIEGEL 37/1987

Thomas Franke, 33, und Stefan Schneider, 30, Künstler aus Bonn, entbieten dem DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker einen persönlichen Willkommensgruß. Auf 900 Plakaten, verteilt auf die Bundeshauptstadt, will der vor vier Jahren aus der DDR ausgebürgerte Franke dem heute eintreffenden Besucher seine mit zwei Sahnebaisers verzierte Rückansicht (Abb.) zeigen. Doch ein politischer Akt soll es nicht sein: »Eher eine Frotzelei in beide Richtungen.« Der Rest ist künstlerische Freiheit: »Das soll nicht verstanden werden, sondern verwirren.«

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