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Hausmitteilung Tibet

aus DER SPIEGEL 46/1980

Datum: 10. November 1980 Betr.: Tibet, SPIEGEL-BÜCHER

Tibet, das Land zwischen Kunlun-Gebirge und Himalaja, 1950 von den Chinesen besetzt und seit 1951 autonome Region der Volksrepublik China, war viele Jahre für Journalisten eine Terra incognita. Im Oktober dieses Jahres konnten SPIEGEL-Redakteur Klaus Reinhardt und SPIEGEL-Korrespondent Tiziano Terzani nach Tibet fahren.

Zwar haben die Chinesen, das ist Terzanis Eindruck, imponierende Anstrengungen gemacht, das Land zu modernisieren, sie haben Fabriken, Schulen und Strassen gebaut, aber »das jahrhundertealte Bild des merkwürdigsten aller Länder, bewohnt von Göttern und Weisen, vermochte Peking nicht zu ändern« ("Wie Hunde mit gebrochenen Gliedern«, Seite 185).

Klaus Reinhardt sprach in Lhasa mit Redscheng Dandscheng Jigme, 33, dem jüngsten der heute etwa 100 »lebenden Buddhas« in Tibet, und mit Lawudala Tudendanda, dem einstigen Privatsekretär des 1959 geflohenen Dalai Lama. Die Frage nach dem chinesischen Anspruch auf Tibet beantworteten sie mit asiatischer Gelassenheit: »Das sind sehr alte und komplizierte Geschichten.« Das SPIEGEL-Gespräch erscheint zusammen mit dem zweiten Teil des Terzani-Berichts im nächsten Heft.

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