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Hausmitteilung Titel / Lewandowski / Fleisch / SPIEGEL GESCHICHTE

aus DER SPIEGEL 39/2020
QAnon-Kritiker, Schmidt

QAnon-Kritiker, Schmidt

Foto: Simon Simard / DER SPIEGEL

Es begann 2017 mit einem anonymen Eintrag in einem Forum im Internet, inzwischen hat sich die Verschwörungstheorie von QAnon weltweit verbreitet. Die Anhänger der Bewegung, auch in Deutschland, glauben unter anderem, dass die Pandemie eine Erfindung ist und eine weltweit agierende Elite Kinder entführt, um aus deren Blut eine Droge zu gewinnen. Der vermeintliche Retter: Donald Trump. Ein Team um Christoph Scheuermann und Spiegel-Mitarbeiter Daniel Schmidt hat die rasante Verbreitung des Kults recherchiert. »Die Bewegung ist deshalb so gefährlich, weil sie Rechtsradikale, Esoteriker und gemäßigte Kritiker der Corona-Politik anzieht und bis tief ins bürgerliche Lager vordringt«, sagt Scheuermann. In den USA bekennen sich inzwischen zwei Dutzend Kandidaten der Republikaner zu QAnon. Die Chancen stehen gut, dass im November einige von ihnen in den Kongress einziehen. zum Artikel 

Die Wahl zum Weltfußballer brachte in den vergangenen Jahren selten Überraschungen. Fast immer gewannen Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi, einmal konnte sich der Kroate Luka Modrić durchsetzen. Sie alle können herausragend kicken. Doch die Spieler eint noch etwas: Sie haben Steuern in Millionenhöhe hinterzogen. In diesem Jahr ist nun der Pole Robert Lewandowski Favorit bei der Weltfußballerwahl. Während der Stürmerstar von Bayern München in den vergangenen Monaten auf dem Fußballplatz glänzte, wertete das Investigativteam des SPIEGEL Hunderte Seiten Kontounterlagen, Verträge und Mails aus, die viele Fragen aufwerfen, auch Steuerfragen. Es geht unter anderem um ein dubioses Millionendarlehen. »Die Vorwürfe gegen Lewandowski sind massiv. Der Spieler weist sie zwar zurück, aber seine Antworten auf unsere Fragen sind voller Ungereimtheiten«, sagt Reporter Rafael Buschmann. zum Artikel 

Die Afrikanische Schweinepest ist bei Wildschweinen in Deutschland angekommen, trotzdem hätten die deutschen Schweinehalter eigentlich nichts zu befürchten. Halten sie die Hygienevorschriften ein, kann das Virus nicht auf ihre Hausschweine überspringen. Doch der Einfuhrstopp asiatischer Länder zeigt die Abhängigkeit der Branche von Exporten. Sichtbar wird ein gnadenloses System, in dem Tieren unendliches Leid zugefügt wird, Bauern ausgepresst werden, Schlachtarbeiter zu Billiglöhnen schuften müssen – nur damit die Welt mit Billigfleisch beglückt wird. »Dass Deutschland so viel Schweinefleisch exportiert, sollte unsere Politiker nicht mit Stolz erfüllen«, sagt Redakteurin Michaela Schießl. Sie lebt auf dem Land und bewundert die Neugierde und Intelligenz der Schweine, die auf dem benachbarten Biohof gehalten werden: »Was den Tieren in der industriellen Schweinehaltung angetan wird, ist schlicht Unrecht.« zum Artikel 

Die neue Ausgabe von SPIEGEL Geschichte umreißt den Verlauf früherer Wirtschaftskrisen, von den ersten Bankenpleiten im Mittelalter bis zum Zusammenbruch der New Economy. Das Heft erscheint am Dienstag. Beim Aufbau des eigenen Vermögens hilft SPIEGEL Geld, das dieser Ausgabe in Deutschland beiliegt. Das Titelstück erklärt, wie sich Geld nachhaltig anlegen lässt.

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