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Hausmitteilung Titel / Kitzbühel / Lisa Eckhart / SPIEGEL WISSEN /

aus DER SPIEGEL 33/2020
Knobbe, Diehl, Wiedmann-Schmidt

Knobbe, Diehl, Wiedmann-Schmidt

Foto: DER SPIEGEL; Ole Witt / DER SPIEGEL

Ein SPIEGEL-Team um die Redakteure Jörg Diehl und Martin Knobbe hat für die Titelgeschichte Dutzende rechtsextreme Vorfälle bei Bundeswehr und Polizei recherchiert. Es wertete Akten aus, sprach mit Ministern und Behördenchefs – und traf Männer, die Staatsdiener waren und heute als Staatsfeinde gelten. Einer von ihnen, ein ehemaliges Mitglied eines Spezialeinsatzkommandos, hat während der Hochphase der Flüchtlingskrise ein rechtes Netzwerk gegründet, das sich auf den »Tag X« vorbereiten wollte, den Tag, an dem angeblich die staatliche Ordnung zusammenbrechen soll. Er hortete Zehntausende Schuss Munition und Waffen. Als Redakteur Wolf Wiedmann-Schmidt den früheren SEK-Beamten in einem Dorf bei Schwerin besuchte, traf er auf einen Mann, der sich nicht als Täter sieht, sondern als Opfer von Ermittlern und Medien. Dem Journalisten riet er, sich mit haltbaren Lebensmitteln einzudecken und sich über Möglichkeiten zur Wasseraufbereitung zu informieren: Ein katastrophaler Stromausfall stehe bevor. Zum Artikel 

Seit 20 Jahren fährt SPIEGEL-Mitarbeiter Felix Hutt immer wieder für Recherchen nach Kitzbühel in Tirol. In der Vergangenheit hatte er oft über Prominente berichtet, die dort leben oder Urlaub machen. Als er im Oktober erfuhr, dass ein junger Österreicher seine Ex-Freundin, deren Eltern und Bruder sowie einen Bekannten erschossen hatte, dachte er zunächst, es handle sich um den Amoklauf eines psychisch kranken Mannes. Bei der Recherche stellte Hutt fest, dass der Täter zurechnungsfähig war. Um zu verstehen, warum ein eigentlich normaler Mensch zum Mörder wird, sprach Hutt mit Freunden und Familienangehörigen des Täters und der Opfer, sichtete Anklageschrift und psychiatrisches Gutachten. Sein Fazit: »Manchen Menschen fällt es leichter zu zerstören, als zu verlieren.« Zum Artikel 

Er hatte gehofft, die »wahre« Lisa Eckhart kennenzulernen, die Frau hinter der umstrittenen Kabarettistin, die mit grenzwertiger Satire verstört, die über Schwarze und Juden poltert, die Chinesen als »Schlitzaugen« bezeichnet. Aber SPIEGEL-Mitarbeiter Arno Frank traf in Leipzig eine Kunstfigur, die so tat, als ginge sie all die Kritik nichts an. Ihr Oberteil war ein ornamentiertes Etwas von Versace, die Lacklederhose schwarz und eng. Ihre Fingernägel waren künstlich, aber nicht so krallenlang wie auf der Bühne. Über die angeklebten Extensions, erzählte Eckhart, komme sie oft mit Kassiererinnen ins Gespräch, an denen sie mehr Liebe zur Kunst feststelle als »bei manchem, der behauptet, Künstler zu sein«. Zum Artikel 

Alle reden von gesunder und nachhaltiger Ernährung, aber welcher Ernährungsstil passt zu wem, und wie verändert man Gewohnheiten? Das neue SPIEGEL WISSEN mit dem Titel »Essen, was mir guttut« informiert über aktuelle Erkenntnisse der Wissenschaft. Außerdem im Heft: ein Gespräch mit dem britischen Starkoch Nigel Slater. Zudem geht es um die angesagte DNA-Diät und Wege aus der Massentierhaltung. Das Heft erscheint am Dienstag.

Die nächste SPIEGEL-Ausgabe wird wegen des Feiertags Mariä Himmelfahrt bereits am Freitag, 14. August, verkauft und den Abonnenten zugestellt. Der digitale SPIEGEL ist ab Donnerstag, 13. August, 13 Uhr, verfügbar.

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