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Hausmitteilung Titel / Integration / Blitzer / Libyen

aus DER SPIEGEL 19/2019

Im September 2010 veröffentlichte der SPIEGEL die Titelgeschichte »Der teure Traum von der sauberen Energie« (38/2010). Wirtschaftsredakteur Alexander Jung war damals der Hauptautor des Artikels, der sich auf die potenziellen Kosten der Versorgung mit nachhaltiger Energie konzentrierte. In der aktuellen Titelgeschichte analysiert Jung gemeinsam mit den Kollegen Frank Dohmen, Stefan Schultz und Gerald Traufetter, warum das Prestigeprojekt der Bundesregierung am Versagen der Politik zu scheitern droht. »Viele Befürchtungen, die wir damals geäußert haben, sind so eingetreten«, sagt Jung, »die Energiewende ist ein teures und anstrengendes Unterfangen.« zum Artikel 

Fast 900 000 Asylsuchende kamen im Jahr 2015 nach Deutschland, viele davon aus Syrien. Um einen von ihnen kümmert sich seitdem der Hamburger Horst von Howe, 69: Für Fadi Karram, 28, erledigt er den aufwendigen Papierkram, begleitet ihn zu Behördenterminen, hilft ihm bei der Wohnungssuche. SPIEGEL-Redakteur Hauke Goos traf die beiden im Oktober 2015 zum ersten Mal, als er für eine Geschichte über die Neuankömmlinge recherchierte. Jetzt, dreieinhalb Jahre später, wollte er von den beiden Männern wissen, was sie übereinander gelernt haben – und voneinander. Wie sieht Fadi Karram Deutschland? Und wie sieht Horst von Howe die Bemühungen Karrams, in Deutschland heimisch zu werden? Ihre Beziehung sei »eine Art deutsch-syrischer Kulturaustausch«, sagt Goos. Bereichernd für beide, aber auch kompliziert. zum Artikel 

Selbst ansonsten überaus rechtstreue Bürger kommen relativ leicht mit dem Gesetz in Konflikt – wenn es um Geschwindigkeitsübertretungen geht. »Natürlich gibt es die notorischen Schnellfahrer«, sagt Dietmar Hipp, Redakteur im Deutschlandressort und selbst Jurist, »aber manchmal kann einen schon ein kleiner Moment der Unachtsamkeit teuer zu stehen kommen.« Auch Hipp hat schon öfter Post von der Bußgeldbehörde bekommen. Zuletzt wurde er von einem ES 3.0 erwischt, ausgerechnet auf einer Recherchefahrt. Mit den technischen Tücken solcher Blitzer und den möglichen rechtlichen Folgen für die Autofahrer beschäftigt sich Hipp in seiner aktuellen Geschichte auf zum Artikel .

Anfang April meldete sich der Fotograf Daniel Etter bei der SPIEGEL-Bildredaktion mit einer aufregenden Nachricht: Ihn hatte über die Caritas in Italien Success Omoisiefe kontaktiert. Die junge Nigerianerin hatte er im August 2016 in einem streng bewachten Flüchtlingslager in Libyen fotografieren können. Monatelang war die Frau gequält und gefoltert worden, nun hatte sie es doch per Boot nach Italien geschafft. Sie hatte das SPIEGEL-Foto von sich und einer Mitgefangenen entdeckt, für das Fotograf Etter 2017 mit dem World Press Photo Award in der Kategorie Zeitgeschehen ausgezeichnet worden war. Auslandsredakteurin Katrin Kuntz sprach mit Omoisiefe über ihre Leidensgeschichte. Die Kollegin Fiona Ehlers traf nahe der tunesischen Grenze zu Libyen den Aktivisten Michelangelo Severgnini, der die Erlebnisse von afrikanischen Flüchtlingen sammelt, indem er sie per WhatsApp bittet, ihm Audiomitschnitte und Videos von den Zuständen in den Lagern zu schicken. »Selten haben mich Aufnahmen so fassungslos gemacht wie diese«, sagt Ehlers. zum Artikel 

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