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aus DER SPIEGEL 5/2015

Foto: Titelbilder: Fotos Dmitrij Leltschuk für den SPIEGEL (4) Sara Naomi Lewkowicz für den SPIEGEL (4)

Vor 70 Jahren befreiten sowjetische Soldaten das Konzentrationslager Auschwitz, mehr als eine Million Menschen waren dort ermordet worden, die wenigsten Gefangenen überlebten. Jetzt haben SPIEGEL-Redakteure und -Mitarbeiter 19 ehemalige Häftlinge besucht und befragt. Zwei Fotografen erstellten dazu die Porträts: Sara Lewkowicz fotografierte die Zeitzeugen in den USA und in Israel, Dmitrij Leltschuk in Europa - aus den Fotos entstanden, dem besonderen Anlass entsprechend, acht verschiedene Titelbilder, mit denen der SPIEGEL diese Woche erscheint. Zusammengestellt wurden die Berichte von den Redakteuren Susanne Beyer und Martin Doerry, die auch einige der Interviews führten; in Hamburg etwa trafen sie die Auschwitz-Überlebende Renate Harpprecht, der die Häftlingsnummer 70159 eintätowiert worden war. Ihr Leben lang trug sie diese Nummer - bis sie sich unlängst am Arm verletzte. Deshalb war die Tätowierung kaum noch zu erkennen, doch Harpprecht will sie zurückhaben. »Mir ist ein sehr guter Tätowierer empfohlen worden. Ich werde mal dahin gehen, um festzustellen, ob er mir diese Nummer wieder vervollständigen kann«, sagt Harpprecht. zum Artikel 

Animation (0:38) Die letzten Zeugen Alle SPIEGEL-Titelbilder in der Übersicht

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Alle SPIEGEL-Titelbilder in der Übersicht

An diesem Wochenende wählen die Griechen ein neues Parlament, zuletzt lag in den Umfragen die Linkspartei Syriza vorn, wohl weil sie ein Ende der Sparpolitik verspricht. Syriza-Chef Alexis Tsipras schimpft über die Unterwürfigkeit der griechischen Politiker und zeichnet ein dramatisches Bild der Opfer, die die Bevölkerung bringen müsse. Wie schlimm ist die Lage tatsächlich? SPIEGEL-Redakteurin Barbara Hardinghaus besuchte die Gemeinde Prespes im Norden Griechenlands, typisch für viele Kommunen. Dort wurde Hardinghaus - obwohl Deutsche - freundlich empfangen, sie begleitete Bürgermeister Paschalidis Panagiotis, sie erlebte, wie eine Dorfgemeinschaft sich in der Krise schützt. »Die Menschen machten sich Mut, sie halfen einander«, erzählt Hardinghaus. zum Artikel 

Wie finster war das Mittelalter wirklich? Die Zeit zwischen den Jahren 500 und 1500 hat einen schlechten Ruf - als bleiernes Jahrtausend, als Ära der Grausamkeit und Ignoranz. Doch wer genau hinsieht, findet eine Epoche wissenschaftlicher Fortschritte und einen Wandel in der Wahrnehmung der Welt: Die Menschen entdeckten die Innerlichkeit, sie ließen sich auf das Abenteuer der Liebe ein, und sie erhoben die rationale Argumentation zur neuen Kunstform. SPIEGEL GESCHICHTE beschreibt die Rituale der Herrscher, den Alltag der Handwerker und die unerbittliche Logik der Inquisition. Mit einem neuen Titel-Layout erscheint die Ausgabe »Herrscher, Ketzer, Minnesänger - Die Menschen im Mittelalter« am kommenden Dienstag.

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