Zur Ausgabe
Artikel 5 / 66
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel

Hausmitteilung Titel, Melania Trump, Metallica

aus DER SPIEGEL 47/2016
Brinkbäumer, Obama, Mikich

Brinkbäumer, Obama, Mikich

Foto: Matthias Ziegler / Der Spiegel

Was bleibt von der Amtszeit Barack Obamas? Wohin steuert die Demokratie? Und wie groß sind die Gefahren, die ihr von Populisten drohen, in den USA, in Deutschland, im Westen insgesamt? WDR-Chefredakteurin Sonia Seymour Mikich und SPIEGEL-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer sprachen darüber in Berlin mit dem amerikanischen Präsidenten, die SPIEGEL-Kollegen Holger Stark und Britta Sandberg waren dabei und recherchierten im Hintergrund. Das Gespräch fand in einem Konferenzraum der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz statt; Obama, in den acht Jahren seit jener legendären Wahlnacht von Chicago im November 2008 schmaler und grauer geworden, erwähnte seinen designierten Nachfolger nur ungern. Einmal sagte er nicht »Mr Trump« oder »President-elect«, sondern nur: »Trump«. zum Artikel 

Seit dem Wahlsieg von Donald Trump lernt die Welt Menschen kennen, die künftig eine wichtige Rolle spielen werden: Stephen Bannon beispielsweise, den Trump zum Chefstrategen machte, oder Melania Trump, die bald First Lady sein wird. Bannon, Exchef der rechten Website Breitbart.com, wird in diesem Heft von Holger Stark porträtiert, dem Washington-Korrespondenten des SPIEGEL. Christoph Scheuermann machte sich derweil auf den Weg in die Kleinstadt Sevnica, im Südosten Sloweniens gelegen. Melania Trump stammt von dort, Scheuermann traf Bekannte, einen ihrer damaligen Freunde und den Fotografen, der sie Ende der Achtzigerjahre als Model entdeckte. »Slowenien setzt große Hoffnungen auf Melania, viele im Land glauben, dass sie indirekt mit ihr ins Weiße Haus einziehen«, sagt Scheuermann. In Sevnica hängen bereits Plakate: »Willkommen in der Heimat der First Lady«. zum Artikel 

Rock und Wut liegen bisweilen eng beieinander. Und es gibt in der Rockmusik kaum einen größeren Wutexperten als James Hetfield, 53, Sänger und Kopf der Heavy-Metal-Band Metallica. Metallica, eine der erfolgreichsten Bands der Welt, machen seit 35 Jahren Musik, ihre Songs drehen sich häufig um Ängste, um Zorn und Aggression. Hetfield selbst eilt der Ruf voraus, der Redneck der Band zu sein: Er spricht zwar nie über Politik, ist aber Mitglied in der NRA, der amerikanischen Waffenlobby, und bekennender Bärenjäger; als die USA Metallica-Songs in Guantanamo zum Foltern von Gefangenen einsetzten, äußerte er Verständnis. SPIEGEL-Redakteur Tobias Rapp traf ihn vergangenen Montag vor einem Auftritt in Berlin, Hetfield hielt sich mit einem Kommentar zu Trump zurück. Er war allerdings bester Laune – anders als sein Bandkollege Lars Ulrich, der im Wahlkampf Clinton unterstützt hatte. zum Artikel 

Mehr lesen über Verwandte Artikel
Zur Ausgabe
Artikel 5 / 66
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.