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Wahlkampf Trickreiche Genossen

aus DER SPIEGEL 14/1995

Zugunsten von Kinderhilfswerken verzichtet die nordrhein-westfälische SPD vor der Landtagswahl am 14. Mai auf ihre Fernseh-Sendezeit für die Parteienwerbung. Die voraussichtlich acht TV-Spots a 2,5 Minuten haben die Genossen an eine Arbeitsgruppe aus Terre des Hommes, Unicef, Kinderschutzbund und Kindernothilfe abgetreten, die einen gemeinsamen Werbefilm senden wird. Gutes tun und drüber reden ist freilich erlaubt: Auf einem im Spot der Hilfsorganisationen mitlaufenden Schriftband weist die SPD, die mit ihrem Landesvorsitzenden Johannes Rau zum viertenmal auf die absolute Mehrheit an Rhein und Ruhr hofft, auf ihre TV-Spende und ihr »Engagement für die Belange der Kinder« gebührend hin.

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