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Tschiang Tsching

aus DER SPIEGEL 40/1988

Tschiang Tsching, 74, zu lebenslanger Haft verurteilte Mao-Witwe, zeigt sich ungebrochen. Fast ein Jahrzehnt nach dem spektakulären Prozeß, in dem die machtsüchtige Kaufmannstochter als Anführerin der »Viererbande« für alle Exzesse der Kulturrevolution verantwortlich gemacht wurde, gibt sie sich auch im Pekinger Vorstadtgefängnis Quincheng dem Personenkult hin. In Stoffpuppen, die sie nähen muß, stickte die Ex-Schauspielerin ihren Namen ein. Das Gefängnis verzichtete auf den Verkauf der Figuren.

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