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TV-Rückblick

aus DER SPIEGEL 37/2006

Bei Krömers

4. September, ARD

Zum ersten Mal durfte Comedy-Talker Kurt Krömer, das Neuköllner »Ausnahmetalent«, wie ihn Kollege Harald Schmidt schon genannt hat, samt seiner skurrilen Fernsehfamilie im Nachtprogramm der ARD seine Grimme-Preis-nominierte Show abziehen. Ein ziemlich erfreulicher Auftakt, bei dem Krömer alias Alexander Bojcan seine prominenten Gäste wie gewohnt kaum zu Wort kommen ließ und sich seine plumpen Fragen gleich selbst beantwortete. So schlürften vergangenen Montag der Schauspieler Joachim Król und die ewig überdrehte Ex-No-Angels-Sängerin Lucy Diakovska zwar literweise Latte Macchiato, das übliche Promotion-Gequatsche fiel aber aus. Gut so, denn was er und seine Verwandten - die Mutter, die Schwester und der Opa - in der Berliner Spießeretage zu melden hatten, brachte ohnehin am meisten Spaß. Fünfmal blödeln die »Krömers« noch auf dem Sendeplatz, auf dem sonst Olli Dittrichs »Dittsche« im Bademantel auftritt. Dann soll's zurück zum RBB gehen. Aber Hauptsache, würde Krömer sagen, »wir ham allet jeklärt«.

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