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Umweltdemo in Budapest

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aus DER SPIEGEL 6/1986

Erstmals hat sich eine west-östliche Bürgerinitiative zusammengetan: Umweltschützer aus Österreich, Ungarn und der Bundesrepublik haben auf einem gemeinsamen Treffen in Budapest den »gewaltlosen Widerstand« gegen die geplante Kanalisierung der Donau beschlossen.

Nach dem inzwischen von der österreichischen Regierung aufgegebenen Plan, bei Hainburg in der Nähe von Wien ein Donau-Stauwerk zu bauen, droht nun ein von Ungarn projektiertes Staustufen-System an der tschechoslowakisch-ungarischen Grenze den natürlichen Lauf des Flusses zu verändern. An dem Bau dieses »energieerzeugenden Kanals« will sich Österreich finanziell beteiligen. Die Umweltschützer, die auf Einladung der ungarischen Bürgerinitiative »Duna Kör« (Donau-Kreis) nach Budapest gekommen waren, planen für Anfang Februar einen »Internationalen Spaziergang« durch die Budapester Innenstadt, um die Bevölkerung über die ökologischen Gefahren für die Donau aufzuklären.

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