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Briefe

Ungeheure Summen
aus DER SPIEGEL 2/1995

Ungeheure Summen

(Nr. 52/1994, Verkehr: Die deutschen Binnenschiffer kämpfen ums Überleben)

Die Binnenschiffahrt erhält Sterbegeld! Die durch Druck auf Wissmann von ihm ausgelobten Gelder sind Feigenblätter für parlamentarische Grabgesänge, mehr nicht, als Alternative zur holländischen Binnenschiffahrtspolitik ein Witz. *UNTERSCHRIFT: Speyer A. PETER HEBEL

Meine Kollegen kommen mir vor wie das Lamm, das seinem Schlächter auch noch das Beil finanziert. Wenn der deutsche Binnenschiffer nicht kaufmännisch rechnen lernt, hat er keine Chance mehr, trotz der 160 Millionen Mark staatlicher Beihilfe. Dann nämlich landet die staatliche Unterstützung über Umwege in den Taschen der Befrachter und Verlader. *UNTERSCHRIFT: Perl (Saarl.) HANS-PETER DUHR

Ich vermisse in Ihrem Artikel den Anteil der polnischen und russischen Schiffer. Allein im Berliner Raum werden circa 85 Prozent der Fracht von ihnen bewegt. Und das nicht erst seit gestern. Der Überlebenskampf der deutschen Binnenschiffahrt ist viel härter, als sie es sich träumen lassen. *UNTERSCHRIFT: Münster HERMA KÖPPEN

Allein der Bau des Main-Donau-Kanals hat den deutschen Steuerzahler offiziell über sieben Milliarden Mark gekostet. In Zukunft fahren doch wohl nur noch ausländische Binnenschiffe auf den Bundeswasserstraßen und Kanälen. Der Bau und die Unterhaltung dieser werden aber nicht von den Holländern bezahlt - oder? *UNTERSCHRIFT: Mainhausen (Hessen) MICHAEL EBERT

Hinter der wahrgenommenen Langsamkeit dieses Verkehrsträgers steht beispielsweise der Transport von 1000 Tonnen Benzin von Rotterdam nach Duisburg mit zwei Mann Besatzung innerhalb von maximal anderthalb Tagen. Schon einmal ausgerechnet, wie viele Stunden bei gleichem Personalaufwand man mit 50 Lkw bräuchte? *UNTERSCHRIFT: Hamburg SUSANNE STRÖH TMS »Benjamin R.«

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