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Uta Würfel

aus DER SPIEGEL 15/1993

Uta Würfel, 48, FDP-Bundestagsabgeordnete, verwendete ihr Mandat für einen privaten Zweck. In einer Anzeige in den Westfälischen Nachrichten suchte sie als »Uta Würfel MdB« gemeinsam mit ihrem Mann eine Wohnung für ihren Sohn. Den Verweis auf ihren Abgeordnetenstatus begründete die durch ihre Kampagne für den Abtreibungsparagraphen 218 bekannt gewordene Liberale hinterher so: Sie sei »im katholischen Münsterland so verhaßt, da habe ich meinen Sohn nur blöde Reaktionen von Vermietern und Maklern ersparen wollen«. Es nutzte dem angehenden Studenten nichts. Auf die Annonce traf kein Mietangebot ein.

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