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Briefe

Verbale Rechte
aus DER SPIEGEL 1/1996

Verbale Rechte

(Nr. 50/1995, Boxen: SPIEGEL-Gespräch mit Henry Maske, und Nr. 51/1995 Boxen: Der Rückfall in die Zeit der Schmuddelkinder)

Wieso muß ich mir eigentlich von Henry Maske eine verbale Rechte einfangen. Ich halte ebenso wie er die Vorstellung, die Boxer könnten zu einem Kampf über die volle Länge aus Werbegründen angehalten werden, für absurd. Was man mir aber wohl übelgenommen hat, sind meine Überlegungen zum Zusammenhang von Akzeptanz und Effizienz der TV-Werbung. Hier freut es mich, daß sich der RTL-Vermarkter IPplus zwischenzeitlich beim Kampf Schulz gegen Botha um von Sponsoren finanzierte Ringpausen bemüht hat. Ich hoffe, daß die zuständige Landesmedienanstalt beim Maske-Kampf im Februar konstruktiver mitspielt. Kämpfer, Zuschauer, Sender, Werbungtreibende und Werbeagenturen würden es danken. *UNTERSCHRIFT:

Frankfurt am Main DR. HENNING VON VIEREGGE

Ihr bemerkenswerter Artikel hat der großdeutschen Boxherrlichkeit mächtig einen in die Jacketkronen gehauen, mit einem Punch, den man bei Axel Schulz schmerzlich vermißte. Der deutsche Boxsport ist somit wieder auf den harten Brettern der Tatsachen gelandet. Zurück bleiben zerdepperte Flaschen und die Gewißheit, daß Henry und Axel nur die Hofnarren für den Quotenzirkus waren. *UNTERSCHRIFT:

Sternenfels (Bad.-Württ.) W. BAUMANN

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