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SCHULE Verschickung ins Ausland

aus DER SPIEGEL 45/2000

Im Kampf gegen Ausländerfeindlichkeit plant Brandenburgs Bildungsministerium einen bundesweit einmaligen Modellversuch: das elterliche »Bildungssparen« für Schulaufenthalte im Ausland. Bislang verbringen weniger als ein Prozent aller brandenburgischen Schüler sechs Monate oder länger im Ausland. »Wir wollen den Anteil auf über fünf Prozent anheben«, sagt Bildungsminister Steffen Reiche (SPD). Er hat bereits mehrere Sparkassen und Banken hinter sich, die mit günstigen Zinssätzen Eltern dafür gewinnen wollen, für Auslandsaufenthalte ihrer Kinder zu sparen. Außerdem haben sich Banken und deren Stiftungen bereit erklärt, Stipendien auszuloben. Von den Bewerbern wird laut einer Ministeriumsvorlage »religiöse und ethische Toleranz« erwartet.

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