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Briefe

Verschworene Feinde
aus DER SPIEGEL 35/1996

Verschworene Feinde

(Nr. 33/1996, Sekten: Unions-Kreuzzug gegen Scientology)

Ein Lob an die Bayerische Landesregierung! Wenn sich endlich mehr Politiker entschließen könnten, Bayerns Beispiel zu folgen, hätten wir keine solchen Probleme mehr in bezug auf Scientology.

Delmenhorst (Nieders.) SIMONE STEMMER

Die Deutschen - ein Volk von Moralisten, getrieben von Ökowahn und Political correctness wird alles boykottiert, was einst lieb und teuer war: zuerst Öl von Shell, dann französischer Champagner, jetzt der neueste Hollywood-Streifen. Auch wenn Scientology nicht zu unterstützen ist, dürfte es selbst Tom Cruise Superstar schwerfallen, scientologische Inhalte zu transportieren und unsere orientierungslose Jugend zu gefährden.

München MARKUS BLUME Junge Union München

Mir machen nicht die Scientologen angst, sondern ihre verschworenen Feinde. Der Stil, mit dem derzeit in Deutschland gegen religiöse Minderheiten vorgegangen wird, zerrt traurige Vergangenheit in die Gegenwart.

Marburg HEINZ BEHRENDT

Die USA haben Scientology 1993 als gemeinnützig anerkannt und nun den Deutschen »Diskriminierung« der Sekte vorgeworfen. Unabhängig von der Heuchelei fundamentalistischer Christen in der Bundesrepublik, die in Scientology eine lästige Konkurrenz sehen, muß gefragt werden, wann sich das US-Außenministerium jemals um die Menschenrechte von Minderheiten geschert oder diese gar in anderen Ländern angemahnt hat.

Berlin FRANK SCHUETTE

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