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»Wäre ich Deutscher, würde ich schreien«

Die CDU/CSU geht einem sicheren Wahlsieg entgegen und fürchtet dennoch um ihre Macht. Um Rechtskonservative am rechten Rand beisammenzuhalten, kommt ihnen die Partei entgegen - mit der Betonung angeblich neuer Werte, mit nationalem Pathos, mit einer Neufassung gesellschaftlicher Prioritäten und historischer Bezüge. Nach dem Wahltag wird der leise Rechtsruck lauter werden. Offen fordert eine CDU-Postille, »die Rebellion von 1968 zu bewältigen ist wichtiger, als ein weiteres Mal Hitler zu überwinden«.
aus DER SPIEGEL 2/1987
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