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Walther Wenck

aus DER SPIEGEL 23/1955

Walther Wenck, 54, General der Panzertruppen a. D., der Ende April 1945 den undurchführbaren Hitler-Befehl erhalten hatte, Berlin zu entsetzen, will das ihm zugedachte Amt eines Inspekteurs des neuen deutschen Heeres nur annehmen, wenn sein alter Freund Oberst a. D. Bogislav von Bonin, 47, der Ende März aus der Dienststelle Blank ausscheiden mußte (SPIEGEL 14/1955), in der Wehrmacht angemessene Verwendung findet. Die Erfolge des Nachkriegskaufmanns Wenck bei der Beschaffung ausländischer Staatsaufträge für westdeutsche Firmen haben ihn, im Gegensatz zu vielen anderen ehemaligen Generälen, unabhängig gemacht.

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