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»Was bist du denn für'n Sozi«

Von Jürgen Leinemann
aus DER SPIEGEL 51/1990

Als Adventsgebinde ist das floristische Kunstwerk, das vor dem Plenarsaal des Kieler Landeshauses mit den großflächigen abstrakten Bildern an den Wänden wetteifert, ziemlich pompös ausgefallen. So prunkvoll und breit hängen die purpurroten Schleifen aus dem üppigen Kiefernbukett, so satt schwillt darin gelbe und rote Blütenpracht, als maße sich der Strauß an, ein Staatsbegräbnis zu dekorieren. Er war einer von uns, könnte auf den Schärpen stehen, in klarer Goldschrift. Oder: Björn hat uns verlassen.

Das hat er aber ganz und gar nicht. Mit ungewöhnlicher Hingabe an das platteste Detail - mit leidenschaftlichem Bemühen um »Sinnlichkeit«, würde der Redner sagen - widmet sich Ministerpräsident Björn Engholm am Mittwoch vergangener Woche im Plenum vielmehr der Erfolgsbilanz seiner SPD-Regierung: vom »Gewässerrandstreifenprogramm« über die jüngsten Zahlen des Fremdenverkehrs zwischen Travemünde und Westerland bis zu den Krippenplätzen für Kinder unter drei Jahren. Täuscht euch nicht, will er den CDU-Kritikern vor sich bedeuten, als Parteivorsitzender für die SPD mag er fortan in Bonn amtieren, als Regierungschef aber bleibt er hier. Engholm: »Dieser Auftrag hat absoluten Vorrang.«

Das, sagt der Ministerpräsident, sei er schließlich seinen Wählern schuldig. Und seiner Landespartei auch, die ohne ihren Star beträchtlich ins Rutschen kommen könnte. Er selbst aber verschafft sich jenen politischen und existentiellen Überlebensspielraum, auf den der Berufspolitiker stets zu achten pflegte.

Hätte er, der in 20 Jahren Politik nur öffentliche Wahlämter innehatte, sich etwa nur von der SPD besolden lassen sollen? »Nein, ich brauche mein Stück Autonomie, und die gewinne ich hier.«

Auch auf die »Bodenhaftung« im meerumschlungenen Schleswig-Holstein wolle er nicht verzichten, hat der Kandidat tags zuvor in seinem lichten Büro erläutert - in seinem 18. Interview des Tages, das unterbrochen wird vom 19. am Telefon. Es muß ihn aber nicht erst der plötzlich in Kiel ausgebrochene Medienrummel darauf stoßen, daß Politik nur allzu leicht dazu verführt, abzuheben und sich deklamatorisch ins Ungefähre zu verflüchtigen. Das hat der ehemalige Bildungsminister schon »in der Raumschiffatmosphäre des Kabinetts« von Helmut Schmidt in Bonn gelernt.

Hier in seiner Heimat aber tauchen die Leute mit Transparenten vor seinen Versammlungen auf und sagen ihm, was Sache ist. Oder sie stecken es ihm beim »Klönschnack« auf der Straße. »Und da muß man einfach so handeln, daß sie merken, wenigstens einen Teil von dem, was der Kerl sagt, nimmt er auch ernst und setzt es um.«

Jeder Fernsehzuschauer kann sich den 51jährigen Engholm inzwischen vorstellen, wie er solche Sätze sagt - nachdenklich an der Pfeife saugend, den blaugrünen Blick forschend schräg von unten auf sein Gegenüber gerichtet oder sinnend in die Ferne, das edelmüde Gesicht gedankentief gefurcht oder selbstironisch aufgeklart.

Denn längst sind solche Auftritte zu rituellen Posen erstarrt. Später am Abend, im NDR-Studio, wo er seinen Werdegang anhand gefilmter Ausschnitte kommentiert, erlebt ihn das Publikum gar in doppelter Version - fürs Zuschauen handelnd und sich beim Handeln zuschauend. Und immer - vor 20 Jahren als Juso mit der schwarzen Haarpracht im Stil des Mittelstürmers Gerd Müller oder heute als 51jähriger mit dem angegrauten Schopf a la John F. Kennedy - umweht ihn jene gefällige, leicht buddenbrooksch gestylte Aura, die sein Markenzeichen ist: eine Mischung aus dröger Melancholie und jungenhaftem Charme, aus elitärem Bohemien-Gestus und hausväterlichem Pragmatismus. Überlagert aber wird sie von einer volkshochschulpädagogischen Vernünftigkeit, die erst beeindruckt und dann schnell langweilt.

Hätte Björn Engholm nur nicht immer so ungeheuer recht. Was er sagt, ist so richtig, daß es anzustecken scheint. Nahezu jeder, der sich mit dem künftigen SPD-Chef länger - was immer auch heißt, tiefer und das Leben anphilosophierend - unterhalten hat, ist mit der zufriedenen Erkenntnis geschieden, daß er selbst und Björn Engholm die Welt verdammt richtig sehen. Machen Sie eine typische Bewegung nach einer Begegnung mit dem Kandidaten? Richtig: Nicken.

Vermutlich ist es vor allem diese immerwährende verbale Friedensstiftung, die den Norddeutschen befähigen soll, als Integrationsfigur den Zerfall der altehrwürdigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands aufzuhalten, die derzeit auseinanderzubröseln _(* Bei einer Kunst-Auktion in Engholms ) _(Wohnung mit Happening-Künstlerin Lili ) _(Fischer. ) scheint in Junge und Alte, Ossis und Wessis, Männer und Frauen, Puritaner und Hedonisten, alternde Junglehrer und ewig junge Altgewerkschafter. »In Björn Engholm kann sich die ganze Partei wiedererkennen«, hat der noch amtierende Hans-Jochen Vogel erleichtert gesagt, als er ihn fest im Polizeigriff vor die Bonner Presse führte. Und von Helmut Schmidt bis Heidemarie Wieczorek-Zeul haben alle genickt.

Tatsächlich ist auch Björn Engholm davon überzeugt, daß er »den Kitt« bilden kann, der seiner Partei derzeit fehlt. So unentschlossen er am Donnerstag vorletzter Woche auch noch gewesen sein mag, den Schritt an die Spitze der Partei zu wagen - ein Schritt, auf den er »null vorbereitet« war, wie er sagt: daß er die selbstgenannten Hauptvoraussetzungen erfüllen würde, war ihm klar: Der Nachfolger Vogels in dieser Krisenphase der auf ein Drittel der Wähler geschrumpften Partei könne nur jemand sein, der »über die Ränder hinausgucken kann« und »der auch menschlich eine Persönlichkeit ist, mit der man sich identifizieren kann«.

Es ist eine moderne Symbolfigur, an der es der Partei in erster Linie mangelt, glaubt Engholm. Und da fühlt sich, überraschend genug, der stets betont bescheiden auftretende Beau aus Kiel nun gewiß nicht als schlechteste Wahl.

Denn weder in der praktischen Programmatik - da liegt er ziemlich genau auf der Linie seines »Freundes« Oskar Lafontaine, dem er derzeit freilich nicht allzu freundschaftlich verbunden ist - noch in der gesellschaftlichen Theorie sieht Björn Engholm größere Defizite. Im Gegenteil: »Da ist die SPD eher vor der Zeit.«

Woran es der Partei hingegen nach seiner Einschätzung derzeit mangelt - seit der deutschen Einheit mehr denn je -, das ist die Fähigkeit, kulturell angemessen einer Gesellschaft zu begegnen, die sich in viele Lebensstile, unterschiedliche Entwicklungstempi und widersprüchliche Werthaltungen auseinanderentwickelt hat. »Wir neigen dazu, diese Individualisierung zu sehen und zu sagen: Das ist ja alles ganz furchtbar.«

Wir, die SPD, ja. Er, Björn Engholm, nicht.

Im Gegenteil. Der in seiner netten Art und mit seinen adretten Sätzen auf Dauer eher dröhnige Kandidat gerät für norddeutsche Verhältnisse geradezu in Wallung, sobald das Schlüsselwort »Kultur« gefallen ist. Es ist sein Schlüsselwort.

Über die gute alte Spagat-Theorie seiner Nach-Juso-Zeit, wonach die Partei ihr Standbein fest in der Arbeiterwelt aufsetzen und mit dem Spielbein in die angegrünte und schicke Welt der mobilen Angestellten hineingrätschen sollte, kann er nur noch müde in die flackernden Adventskerzen hineinlächeln.

Nein, eine »Oktopus«-Strategie wäre da schon angemessener, findet der mediterranen Genüssen zugetane Kandidat. Er stellt sich die SPD als geschlossenen, aber beweglichen Körper vor, der viele selbständige Arme hat, die - immer verbunden mit dem Zentrum - ins bunte gesellschaftliche Leben hinausgreifen. Wie eine Krake? Aber nein, das denn nun lieber doch nicht. Erschrocken zieht Engholm seinen Versuch der »Versinnlichung« der von ihm angestrebten modernen Volkspartei SPD zurück, behilft sich notdürftig mit Termini wie »Teamgeist«, »Netzwerk«, neue Strukturen. Vage klingt das noch, kaum »angedacht«.

Deutlich wird zwar, daß Björn Engholm seinen neuen Ansatz natürlich auch organisatorisch meint. Er weiß, daß er nicht drum herum kommt, die Parteimaschinerie umzubauen, die Parteizentrale und die Untergliederungen neu zu organisieren, Funktionäre zu entmachten und ein neues Management aufzubauen. Die CDU, aber auch die Gewerkschaften, besonders die IG Metall Franz Steinkühlers, seien da längst viel weiter. »Vor allem da kann man eine Menge abkupfern.«

Deutlich wird aber auch, daß ihm dieses Thema wenig behagt. Grausamkeiten, sagt ein Mitarbeiter, seien seine Sache nicht. Ohne Personen weh zu tun, wird der Umbau freilich nicht klappen - Kontroversen stehen ihm ins Haus, schon jetzt reagiert die Partei, vor allem in Bonn, empfindlich auf jeden Namen und jede Position, die Engholm - oft reichlich unbedacht - ins öffentliche Gespräch gebracht hat.

Grund genug also, schnell abzulenken, was ihm um so leichter fällt, als er Organisations- und Programmfragen nur als Nebenaspekte jener kulturellen Kluft sieht, die sich zwischen der individualistischen Gesellschaft von heute und der 127 Jahre alten Tante SPD aufgetan haben. Engholm: »Die Zeit rennt an uns vorbei.«

Seltsame, für sozialdemokratische Ohren im westlichen Westfalen und Nordhessen befremdlich exotische Vokabeln fallen dem künftigen SPD-Chef ein, wenn er beschreibt, was die Partei brauchte, um diese Kluft zuzuschütten: Genuß, Frohsinn, Lust, Vergnügen, Sinnlichkeit.

Mit sichtlichem Behagen erzählt Engholm von Schlüsselerlebnissen in der Provinz. Wie er - auf Wunsch der lokalen Parteigrößen - den wahlkämpfenden baden-württembergischen Genossen in Lahr unlängst etwas vom sozialen Elend in der BRD habe erzählen sollen und statt dessen vorschlug, »bei einem Glas Wein über Kultur in der Stadt zu reden«. Rappelvoll sei die Veranstaltung gewesen - zur Hälfte alte Sozialdemokraten, die ihn mißtrauisch beäugten: »Was bist du denn für''n komischer Sozi?« Die andere Hälfte aber habe aus Leuten bestanden, »die haben die noch nie bei einer SPD-Veranstaltung gesehen«.

Oder er schwärmt von Lesungen und Diskussionsveranstaltungen mit dem Schriftsteller Jurek Becker. Mit solcher »Veranstaltungskultur« sei nicht nur das junge Publikum für die SPD zurückzugewinnen, sondern auch die »mehr oder weniger politisch heimatlose Kulturszene«.

Richtig aufgedreht wirkt Björn Engholm, wenn er sich zu solchen Visionen versteigt. Essen ist Kultur, Muße ist Kultur, Gespräche sind Kultur. Plötzlich beginnt zwischen dem Kandidaten und den Bildern befreundeter Maler, die sein Büro zieren, eine Wechselwirkung lebendig zu werden. Sätze werden glaubhaft, die ohne diesen atmosphärischen Zusammenhang wie Zitate aus Kunstkatalogen klingen: »Kunst macht die Wahrnehmung breiter. Sie stärkt die sensiblen Potentiale. Und das ist lebenswichtig in einer Zeit, die sich immer mehr von kühler Nützlichkeit leiten läßt.« Und überzeugt und überzeugend fügt das Barschel-Opfer Engholm hinzu: Kaum jemand sei von diesem Sog in ein stromlinienförmig angepaßtes Karriere- und Zweckdenken so gefährdet wie Politiker. Nicht zuletzt deshalb müsse auch Politik Kultur sein.

Einmal in Fahrt gekommen, wirkt Björn Engholm irritierend vernünftig bei seinen Tagträumereien. Dennoch muß die Frage erlaubt sein, ob der Herr Vorsitzende denn schon eine Partei wisse, mit der er diese genußreiche Art von politischer Kultur zu zelebrieren gedenke?

Er kann doch nicht jene SPD meinen, die mit ihrem 16-Stunden-Arbeiter an der Spitze hämisch über ihren gerade erfolglosen Spitzenkandidaten herfällt, weil der nach einem strapaziösen Wahlkampf und fast tödlichen Attentatsverletzungen in den Urlaub fährt? Nicht die sozialdemokratische Partei, in deren neuen östlichen Ortsvereinen heute so wachstums-, ordnungs- und vaterlandsgläubig geredet und gehandelt wird wie in westlichen CDU-Kleinstadt-Gremien vor 30 Jahren?

Doch, genau diese SPD meint der unbeirrbare Aufklärer Björn Engholm. Zwei, drei Leute, die auf seiner Linie dächten, gebe es überall. Die müsse man ermutigen und ansprechen, mit ihnen und anderen die »kollektive Vernunft« der Partei wecken und einen Diskurs starten, der Kräfte freisetzt durch die Begegnungen zwischen »unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Lebensstilen und Sorgenpotentialen«.

Und er selbst, Bebel-, Schumacher- und Brandt-Nachfolger Björn Engholm, ist der oberste Moderator, der alle zusammenbringt an einen runden Parteitisch - Kapital und Arbeit, Theorie und Praxis, Denker und Macher.

Mit zunehmender Verblüffung hört und liest man dieser Tage solche unbekümmert dahergeredeten, vage an die Realität gebundenen Zukunftsphantasien des Kandidaten, die Skeptiker je nach Einstellung als naiv und blauäugig belächeln oder als anmaßend und arrogant beschimpfen.

Was ist nur in Björn Engholm gefahren? In der Vergangenheit ist er eher durch Vorsicht und Zurückhaltung aufgefallen, versuchte in Kiel ungestümen Genossen den »Reiz der Langsamkeit« schmackhaft zu machen und hielt nicht viel von Leuten, die mit dröhnenden Reden über alles und nichts ihr »Ego im Licht der Öffentlichkeit sonnen«.

Engholm würde solches Erstaunen nur schwer verstehen. Ob etwas mit seinem Leben zu tun habe oder nicht, galt ihm immer als Maßstab für Relevanz und Ernsthaftigkeit. Und Tatsache ist ja, daß er Erfolg und Erfahrung in der Politik nicht behaupten muß, er kann sie vorweisen: Juso-Vorsitzender in Lübeck, Bundestagsabgeordneter von 1969 bis 1983, Parlamentarischer Staatssekretär im Bonner Bildungsministerium unter Helmut Rohde und Jürgen Schmude, dann selbst Minister und am Ende der Regierung Schmidt sogar noch zwei Wochen zusätzlich Chef des Landwirtschaftsministeriums. Seit 1987 dann ein Ministerpräsident, dessen Politik im Lande zunehmend Konturen gewinnt, ganz pragmatisch sozialdemokratische.

Engholms nördlicher Pragmatismus ist gewiß bürgerlicher, als manchen Linken lieb ist, und röter, als die Grünen es gern hätten. Aber es ist die Politik einer neuen Generation - auch wenn sich Engholm, verheiratet, zwei erwachsene Töchter, darüber »totlachen« kann, daß er noch immer als jung gilt in der Politszene.

Er hat sich durchgesetzt mit jener Tugend, die alle seine Mitstreiter ihrem »Björn« bescheinigen: Beharrlichkeit. »Wie ein Specht« könne er unbeirrt an derselben Stelle herumhacken, sagt er von sich. Und gebraucht hat er dieses Stehvermögen gewiß. Wie hätte Engholm sonst die quälenden und sogar demütigenden Jahre in der Kieler Opposition und während des Barschel-Skandals durchstehen können?

Selbst seine von vielen beargwöhnte und verspottete Muße-Kultur - »Nichtstun kann eine unglaublich sinnvolle Beschäftigung sein« - hat er sich hartnäckig erkämpfen müssen. Den Ruf eines smarten Faulenzers und Schickimicki-Hedonisten verliert er bei den Genossen in Kiel erst heute.

Dabei hilft ihm, was anfangs ein vielverhöhntes Handikap war - sein persönlicher Stil. Darin bündeln sich überaus unterschiedliche und widerstreitende Züge.

Seine fast missionarisch gepredigte Genußfreudigkeit, die eher eine Sache des Kopfes und des Auges ist als des Bauches, dürfte in ständigem Widerstreit liegen mit seinem protestantischen Pflichtgefühl, das gewiß eine Rolle gespielt hat bei seiner Entscheidung für den Parteivorsitz. Aber Ehrgeiz und Eitelkeit und vor allem ein geradezu unbändiges Bedürfnis nach neuen Bildungserlebnissen spielen ebenfalls mit.

Björn Engholm ist es gelungen, die verschiedenen Facetten seiner Person durch Stil und Form zu bündeln, ohne allzu schillernd zu wirken. Er blendet nichts aus. Und er weiß dieses Erfahrungs- und Erlebnisprodukt vorzüglich zu verkaufen.

Schon wirkt das ganze Kieler Landeshaus, mit seiner Mischung aus informeller Malerei und hausgebackenen Adventskeksen, modernen Lampen und heimeligen Kerzen, als wär''s ein Stück von ihm. Und die zunächst mißtrauische linke Landespartei und Fraktion gebärdet sich, als sei sie Engholms PR-Agentur.

Steht ähnliches auch der Bundes-SPD mit ihrem neuen Vorsitzenden in die Bonner Baracke? Solange der Kandidat damit beschäftigt ist, jene Steine aus dem Weg zu räumen, die er sich vor seiner Zustimmung selbst aufgeschichtet hat - zu dementieren, daß andere es besser könnten als er, daß man von der dänischen Grenze aus die Partei nicht führen könne, daß er keineswegs nur eine Art SPD-Präsident sein wolle, daß man den Vorsitz im Grunde nur als Fulltime-Job ausüben könne: so lange wird man wohl vergebens nach etwas Handfesterem als nach der Pfeife des Kandidaten Ausschau halten, an das man sich halten kann. Und an der hält sich Björn Engholm zunächst mal selber fest. o

* Bei einer Kunst-Auktion in Engholms Wohnung mitHappening-Künstlerin Lili Fischer.

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