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Briefe

Was ist daran so kritikwürdig?
aus DER SPIEGEL 12/2007

Was ist daran so kritikwürdig?

Nr. 10/2007, Oscar: Wie der Schauspieler Ulrich Mühe in Hollywood seinem alten Leben entkommen wollte

Es ist schon merkwürdig, wie es fertiggebracht wird, nach dieser internationalen Anerkennung im Leben von Herrn Mühe herumzuwühlen. Sie schreiben, ihn hole »die ostdeutsche Vergangenheit« immer wieder ein. Was ist daran so kritikwürdig? Nichts! Offenbar holen den SPIEGEL ständig seine Aversionen gegen Ostdeutsche ein.

LIMBACH (SACHSEN) MICHAEL SIEBER

Der Film hat zweifelsohne den Oscar verdient. Schade nur, dass im Zuge der Ehrungen von Martina Gedeck, die ebenfalls großartig gespielt hat, kaum die Rede ist?

OSNABRÜCK RITA HARING

Gott sei Dank, dass neben den Jubelarien so ein nachdenklicher Artikel erscheint. Das Foto von Regisseur und Hauptdarsteller drückt vieles aus: hier der Selbstdarsteller und Hollywood-Liebling Florian Henckel von Donnersmarck, der die Stasi-Machenschaften nach amerikanischem Muster darstellte, und dort der körperlich unterlegene Mime, der noch nicht im Westen angekommen ist. Selbst wenn man Mühes Verhalten Jenny Gröllmann gegenüber als schäbig empfand, jetzt tut er einem nur leid.

BERLIN KLAUS SCHEPULL

Donnersmarck schaut auf Mühe hinab - ein starkes Foto zu einem starken Artikel. Für mich hat eindeutig Mühe den Oscar verdient, während Donnersmarck seinen Film verraten hat, als er in seiner Oscar-Rede Arnold Schwarzenegger für eine von dessen Lebensweisheiten dankt, einem Mann, der Todesurteile unterschreibt. Bizarr.

MÜNCHEN INGMAR GREGORZEWSKI

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