Weihnachten Giffey fürchtet wegen Shutdown Zunahme der Gewalt gegen Frauen

Familienministerin Franziska Giffey sorgt sich um Frauen und Kinder während der Feiertage. Der Corona-Shutdown, so ihre Befürchtung, könnte dazu beitragen, dass die Gewalt wieder zunimmt.
Familienministerin Giffey: bis zu 480 Beratungen in der Woche

Familienministerin Giffey: bis zu 480 Beratungen in der Woche

Foto: Stefan Boness/Ipon / imago images/IPON

Familienministerin Franziska Giffey (SPD) rechnet an den Weihnachtstagen im Corona-Shutdown mit einer Zunahme an häuslicher Gewalt. In der Zeit des ersten Shutdowns seien die Zahlen um etwa 25 Prozent gegenüber 2019 gestiegen, »auffällig war es an den Osterfeiertagen«, sagte Giffey den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. »Ich fürchte, an Weihnachten erleben wir das wieder.«

Das Hilfetelefon »Gewalt gegen Frauen« mache zurzeit »bis zu 480 Beratungen in der Woche zu häuslicher Gewalt – das ist etwas weniger als im Frühling«, sagte die Ministerin den Zeitungen. Sie gehe allerdings davon aus, dass es »ein deutlich größeres Dunkelfeld« gebe. Im Gegensatz zu den ersten Beschränkungen im Frühjahr sind Schulen und Kitas derzeit geöffnet.

mik/AFP
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