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Bildung Werbung fürs Studium

aus DER SPIEGEL 21/1995

Sachsens Kultusminister Matthias Rößler (CDU) macht Werbung für die Universitäten im Osten. Weil gegenwärtig gerade mal zwei Drittel der ostdeutschen Abiturienten an die Uni streben - im Westen liegt die Quote bei knapp 80 Prozent -, sind allerorten Studienplätze unbesetzt. Grund: Viele ostdeutsche Abiturienten beginnen wegen der unsicheren Arbeitsmarktlage zunächst eine Lehre. Das wiederum geht zu Lasten der Absolventen von Haupt- und Realschulen, für die es ohnehin zuwenig Ausbildungsplätze gibt. Rößler ruft nun für Ende Mai sächsische Gymnasialdirektoren zu einem Kolloquium zusammen. Dort sollen die Oberlehrer Argumentationshilfen bekommen, um ihre Abiturienten zum Studium zu ermutigen.

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