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Kommunikation WIRTSCHAFT - Büro in der Aktentasche

aus DER SPIEGEL 12/2001

Für Geschäftsleute ist das Mobiltelefon unentbehrlich geworden: So bleiben sie ständig erreichbar. Nun soll ihnen das Gerät noch mehr Aufgaben abnehmen.

Es verwaltet Adressen, erinnert an Termine, mit ihm werden Hotelzimmer reserviert, Flüge gebucht und Autos gemietet. Das Handy wird zum persönlichen Assistenten - das Büro wandert in die Aktentasche. Vor allem Unternehmen, deren Mitarbeiter oft unterwegs sind und Zugriff auf aktuelle Daten aus der Zentrale benötigen, testen jetzt die neue Form der Kommunikation. So hat Siemens rund 10 000 Kundendienstler mit mobilen Endgeräten ausgestattet, über die sie Material bestellen können oder Informationen über die nächsten Einsatzorte bekommen. Der Versicherungskonzern Axa Colonia ist dabei, seine Mitarbeiter im Außendienst mobil zu vernetzen, damit sie beim Kunden vor Ort Konditionen abrufen können. Beim Schraubenhändler Würth überprüfen die Mitarbeiter von unterwegs Lagerbestände und geben Bestellungen ein. Im nächsten Schritt sollen auch Maschinen mit der Firmenzentrale verbunden werden: Die Anlagen werden drahtlos überwacht und gesteuert. Geldspielautomaten senden ein Signal zum Service, wenn eine Münze stecken bleibt, Kopierer melden sich, wenn Toner nachgefüllt werden muss.

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