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Wohnungsnot im Wohlstands-Deutschland In den Großstädten steigen

die Mieten, Wohnraum für die Einkommensschwachen wird immer knapper Es braut sich was zusammen in der Bundesrepublik: Während die Besserverdienenden in immer üppiger dimensionierten Wohnungen leben, ist für viele aus den unteren Einkommensschichten die Wohnung unbezahlbar geworden. Angebot und Nachfrage entwickeln sich auseinander, in den Ballungszentren herrscht Wohnungsnot. Die unzulängliche Versorgung mit Wohnungen zu mäßigen Preisen - im Gegensatz etwa zur Versorgung mit Automobilen oder Kosmetika - darf als der größte Mangel des modernen Kapitalismus gelten. John Kenneth Galbraith
aus DER SPIEGEL 50/1988
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