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Wolfgang Schäuble,

aus DER SPIEGEL 38/1992

49, Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU im Bundestag, bekannte öffentlich Unbotmäßigkeit gegen eine Kanzler-Anweisung. Beim Schlagabtausch mit SPD-Fraktionschef Hans-Ulrich Klose in der Haushaltsdebatte am vergangenen Mittwoch zitierte Schäuble den SPIEGEL als Quelle und Nachschlagewerk, nicht ohne sich zu entschuldigen. »Herr Bundeskanzler«, wandte sich Schäuble an den süß-sauer grienenden Helmut Kohl auf der Regierungsbank, »ich lese gelegentlich dieses Magazin, obwohl Sie immer sagen, wir sollen's nicht tun.«

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