Zur Ausgabe
Artikel 7 / 119
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel

Zirndorf arbeitet schneller

aus DER SPIEGEL 15/1993

Zum erstenmal seit März 1991 baut das Zirndorfer Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge seinen Aktenberg wieder ab, der durch die Vielzahl von Asylanträgen bisher stetig gewachsen war. Im März dieses Jahres verzeichnete Amtschef Gerhard Groß 43 731 neue Asylanträge. Im gleichen Monat entschieden die Mitarbeiter in der Zirndorfer Zentrale und den 46 Außenstellen über 45 528 Anträge. Allerdings, so Groß, seien 490 000 Anträge noch immer unerledigt. Seit dem 1. April verfügt das Amt als allein zuständige Asylbehörde über 4000 Angestellte und Beamte. Weitere 1549 bewilligte Stellen sind bislang unbesetzt.

Zur Ausgabe
Artikel 7 / 119
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel