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Naher Osten Züge von Kairo nach Jerusalem

aus DER SPIEGEL 31/1994

Das Ende des Kriegszustands zwischen Jordanien und Israel kennt schon einen Gewinner - den Tourismus. Die Eisenbahnverwaltungen beider Länder erwägen, die 350 Kilometer lange Schmalspurstrecke von Amman nach Akaba auf Normalspur umzustellen und bis zum israelischen Eilat zu verlängern. In einer zweiten Phase soll der Schienenstrang zum ägyptischen Badeort Taba am Golf von Akaba weitergeführt werden. Verkehrsexperten erörtern auch den Bau einer Hochleistungsstrecke, die in Ismailija am Suezkanal beginnen und die Sinai-Halbinsel in West-Ost-Richtung durchqueren soll. Kurz vor der israelischen Grenze soll sich die Bahnlinie teilen: über das palästinensische Gaza nach Tel Aviv, im Süden nach Taba, Eilat und Akaba. Nach Fertigstellung der Eisenbahnhochbrücke über den Suezkanal bei Firdan sollen Schnellzüge Kairo mit Jerusalem verbinden.

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