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Briefe

ZUSAMMENARBEIT
aus DER SPIEGEL 5/1969

ZUSAMMENARBEIT

(Nr. 1/2 1969, Otto Köhler)

»Mit atemloser Spannung« erwarten wir nicht nur täglich die FAZ, sondern auch wöchentlich Herrn Köhlers Beitrag in Ihrem Nachrichtenmagazin. Vom »klugen Kopf« Köhler hätte man mehr erwartet als seine dilettantische FAZ-»Analyse«. Wir sind deshalb der Meinung, daß Kritiker Köhler sich nach einer anderen Beschäftigung »umtun«, aber nicht bei der FAZ seinen »Dienst beginnen« sollte.

Gießen HANS BAUMSTIEGER

KARIN WALB

Der Artikel von Otto Köhler hat mich zu einer Zeichnung angeregt, die ich Ihnen hiermit übersende.

Göttingen SIEGFRIED HEPPNER

Die Ankündigungen des Redaktionsprogrammes der FAZ sind bewußt in einer betulich-lustigen Sprache geschrieben als Ausgleich für die äußerste Konzentration, die beim Lesen des übrigen Inhalts dieses klugen Blattes notwendig ist. Vor allem die Leitartikel der Herren Nikolas Benckiser und Jürgen Tern erfordern immer wieder eine ungeheure Anstrengung, will man ganz lesen. Auch die Artikel des von Ihnen erwähnten Herrn Heinz Höpfl über die »Englische Krankheit« sind keine leichte Kost, versteht diese Spitzenkraft der FAZ-Auslandskorrespondenten es doch, nicht nur in einem Artikel, sondern in beinahe jedem Satz Nachricht und höchst eigenwilligen persönlichen Kommentar über die perfiden Inselbewohner zu verquicken. All diese schwere Kost kann die FAZ ihren Lesern nur deshalb vorsetzen, weil eine Abwanderung zur »Welt« unmöglich geworden ist, seit diese sich als »Heimat Armin Mohlers« bezeichnet. Insoweit arbeiten beide »Qualitätszeitungen« zum Wohle der Nachdenklichen und Gebildeten in diesem Lande eng zusammen.

Hamburg DR. JELKE WILTS

Hätte Köhler diesen primitiven Artikel in der FAZ geschrieben, hätte man ihn an die Luft gesetzt.

Basel MICHAEL KANNO

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