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Briefe

Zuviel Ehre
aus DER SPIEGEL 43/1992

Zuviel Ehre

(Nr. 42/1992, EG: Die Brüsseler Milliarden-Verschwender)

Ihr Artikel ist bemerkenswert. Sie haben darin ja auch einige Fälle von sich aus aufgezeigt, denen ich gerne nachgehen werde. Ich fühle mich nämlich als Anwalt des europäischen Steuerzahlers. Allerdings haben Sie mir der Ehre etwas zuviel angetan: Ich bin nicht Präsident, sondern das deutsche Mitglied am Europäischen Rechnungshof. Auch die übrigen EG-Länder stellen je ein Mitglied. Wir sind gleichberechtigt und von der Stellung her den Kommissaren der EG-Kommission vergleichbar. Alle drei Jahre wählen wir aus unserem Kreis einen Präsidenten. Dieser ist »Primus inter pares«. Zur Zeit ist dies mein italienischer Kollege. Ich darf Ihnen aber versichern, daß Europa nicht nur aus »Unregelmäßigkeiten« der von Ihnen aufgezeigten Art besteht. Es wird darauf ankommen, daß das »Neue Europa« die Eigenverantwortung der Mitgliedsländer stärker als bisher herausfordert. *UNTERSCHRIFT: Luxemburg DR. BERNHARD FRIEDMANN Deutsches Mitglied am Europäischen Rechnungshof

Es ist uns ganz unverständlich, daß wir einen Bericht über Tourismus gemacht haben sollen, der nur Allgemeinplätze enthält. In unserem Projekt »Masterplan für die großen Masurischen Seen, Phase 2« ist der Tourismus nur eines vieler Themen. Bisher haben wir für unseren Auftraggeber, das polnische Umweltministerium, nur vorläufige Berichte über See-Ökologie, Abfall- und Abwasserbehandlung, Finanzierung sowie Stärkung der Institutionen erfaßt. Der im November vorliegende Schlußbericht wird Vorschläge zu fast 40 konkreten Entwicklungsprojekten enthalten. *UNTERSCHRIFT: Lyngby (Dänemark) EIGIL STEEN PEDERSEN Cowiconsult

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