Emotionen Wie wir lernen, unsere Gefühle zu verstehen

Don't worry, be happy – aber wer ist schon immer gut drauf? Entscheidend ist, dass wir das, was wir fühlen, wirklich ernst nehmen, erklärt Emotionscoach Carlotta Welding im Podcast.
Ein Podcast von Lenne Kaffka

Wenn wir fröhlich sind, dann lachen wir, und wenn wir traurig sind, fließen die Tränen. Ja, rein theoretisch mag das schon stimmen. Aber wenn das mit den Gefühlen wirklich so einfach wäre, hätten die meisten Menschen wohl weniger Probleme. Leider ignorieren wir unsere Emotionen häufig, können sie nicht richtig deuten oder schauen nicht genau genug hin.

»Es ist wahnsinnig wichtig, negative Gefühle nicht zu unterdrücken«, sagt Emotionscoach Carlotta Welding im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«. »Sonst macht uns das auf lange Sicht einfach krank – und außerdem immun für das Empfinden von positiven Gefühlen. Und das macht uns dann noch einmal mehr krank.« Also sollten wir unsere Gefühle unbedingt ernst nehmen.

Carlotta Welding: »Wir sind als emotionale Wesen natürlich auch von kulturellen Normen geprägt.«

Carlotta Welding: »Wir sind als emotionale Wesen natürlich auch von kulturellen Normen geprägt.«

Foto: Annette Hauschild

Außerdem beeinflussen Emotionen unser Handeln, und, was die Sache noch komplizierter macht: Oft steuern sie uns unbewusst, gerade bei großen Entscheidungen wie der Partner-, Berufs- oder Wohnungswahl. Denn dann hören wir gern auf unser Bauchgefühl.

»Das ist auch gar nicht verkehrt, weil das Bauchgefühl ganz viele Ebenen abscannen kann, die uns kognitiv nicht unbedingt immer alle gleichzeitig zugänglich sind«, erklärt Welding. »Aber leider ist unser Bauchgefühl auch oft von Dingen geprägt, die wir vielleicht ablegen wollen. Das heißt, beizeiten sollten wir unser Bauchgefühl schon überdenken.«

Wie lernen wir also, unsere Gefühle zu verstehen? Und können wir wirklich immer unsere Emotionen zeigen, selbst im Job? Auf diese und weitere Fragen antwortet Carlotta Welding im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.

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