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Italien nach dem Lockdown Schön machen für die Freiheit

Nach fast zwei Monaten der strikten Ausgangssperren dürfen die Italiener wieder Schritte nach draußen machen. Der aufregende Tag in Bildern.
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Flanieren und Joggen ist wieder erlaubt: Die Italiener dürfen raus, nach fast zwei Monaten strikter Ausgangsbeschränkungen. In einem Park in Rom dreht diese Frau am Montag ihre Runden - doch wie vor Corona-Zeiten ist das Leben hier nicht.

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Was ist erlaubt und was nicht? Darüber herrscht vielerorts, wie hier in Mailand, Verwirrung. Freunde darf man nicht besuchen, aber Verwandte schon. Man darf in den Park, sich dort aber nicht hinsetzen. Man darf spazieren, aber sich nicht sonnen. Masken sind in Verkehrsmitteln Pflicht, sonst nicht immer.

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Polizisten fahren weiter ihre Runden, halten Menschen an, die sich zu nahe kommen. Wer draußen ist, muss Sicherheitsabstand wahren.

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Schön machen für die Freiheit? In Neapel wagen sich die ersten Sonnenanbeter wieder hinaus.

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Normal ist das nicht: In Catania, Sizilien, überreicht ein Cafémitarbeiter seiner Kundin ihre Bestellung. Es ist eine der ersten, die er an diesem Montag entgegengenommen hat - nach so vielen Wochen der Quarantäne und immer neuen Horrornachrichten. Landesweit weist die Statistik rund 29.000 Tote aus.

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In Rom läuft das Kaffeegeschäft ähnlich ab: mit viel Abstand. Ladenbesitzer müssen kreativ werden, um den zu gewährleisten, erlaubt ist ausschließlich Take-away. Zusammenarbeit, Bürgersinn und Respekt vor den Regeln seien nun besonders wichtig, sagte Italiens Regierungschef Giuseppe Conte derweil auf Facebook.

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Doch man könne wieder arbeiten gehen, sagte Conte. Diese Frau in Rom macht erst mal ein Selfie: ein Stück Zeitgeschichte dokumentieren - selten ist es so leer im Zentrum der Metropole.

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Und geht schon wer auf Reisen? Der Hauptbahnhof von Mailand, in dem sich sonst Menschenmengen durch die Hallen schieben, ist vergleichsweise leer - noch.

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Man sucht seine Verbindung, sucht sein Gleis, freut sich auf das erste Losfahren nach Wochen des Stillstands, nachdem so viele hier erlebt haben, wie heftig Covid-19 zuschlagen kann.

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Temperaturcheck: Im Mailänder Bahnhof wird gemessen, ob Menschen Fieber haben.

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Die italienische Regierung hatte am 9. März die 60 Millionen Menschen im Land unter Quarantäne gestellt und die Produktion des Landes heruntergefahren. Damit stand das Land unter einem der längsten und striktesten Lockdowns der Welt. Jetzt heißt es: Freude, große Freude bei allen, die sich nach diesen Wochen wiedersehen dürfen - wie hier in Rom.

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Auch Bauarbeiten gehen wieder los, nachdem der Betrieb fast zum Erliegen gekommen war. Kinder dürfen zwar nach draußen, aber nicht mit anderen spielen. Schulen und Kindergärten bleiben bis September zu.

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Und der Tod ist anwesend, sichtbar, ein ständiger Begleiter in Italiens neuem Alltag. Dieses Bild zeigt Trauernde in Catania, Sizilien. Mittlerweile dürfen 15 Menschen einer Beerdigung beiwohnen. Werden sie die vergangenen Wochen, den Tod ihres Angehörigen verarbeiten können? "So wie noch nie zuvor liegt die Zukunft des Landes in euren Händen", sagte Regierungschef Conte auf Facebook.

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nil/dpa

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